Wir haben uns die Frage gestellt, wie es möglich ist, diese Rentenlücke zu schließen und mit dem Aufbau einer eigenen Rentenvorsorge zu beginnen. Wir sind überzeugt, dass keiner mit einer Grundsicherung im Rentenalter zufrieden sein kann – sind Sie es doch, dann ist dies für Sie reine Zeitverschwendung – ansonsten wollen Sie mehr.

 

Die Rentenversicherung: Wissen Sie, worauf Sie sich einlassen?

Ich verstehe die Sorge – das Betongold ist für viele zu teuer, jedoch gibt es kaum Alternativen. Deshalb flüchten sehr viele in Immobilien.

Früher oder später führt jedoch kein Weg an Aktien vorbei – es ist besser, Sie kümmern sich selbst um Ihre eigene Rentenvorsorge. Warum? Hier kommt die Geschichte der Rentenversicherung!

Am 17.11.1881 verlas der Reichskanzler Otto von Bismarck die „Kaiserliche Botschaft“. Diese erste staatliche Sozialgesetzgebung sah Gesetze zum Schutze der Arbeiter für den Fall von Krankheit, Unfall, Invalidität und zur Versorgung im Alter vor.

Es folgte im Jahr 1889 das Invaliditäts- und Alterssicherungsgesetz. Dies war die Geburtsstunde unserer heutigen gesetzlichen Rentenversicherung.

 

Rentenreform 1957

Durch eine umfangreiche Rentenreform wurde im Jahr 1957 die gesetzliche Rentenversicherung deutlich verbessert. Ab diesem Jahr wurden die Renten dynamisch, indem die Höhe der Renten an die Lohnentwicklung angepasst wurde. Damit sollte ein gleichbleibender Lebensstandard im Alter sichergestellt werden.

Auch die Finanzierung wurde mit dieser Rentenreform radikal verändert. Hier wurde durch den damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer eine erste Version des Umlageverfahrens eingeführt. Es wurde damit kein Kapital mehr für die Renten aufgebaut.

 

Generationenvertrag

Mit diesem Umlageverfahren entstand auch der sogenannte Generationenvertrag. Wenn die jetzigen Beitragszahler am Ende ihres Berufslebens in Rente gehen, bekommen sie die Rente von denjenigen, die dann im Berufsleben stehen. In diesem Zusammenhang spricht man auch von einem Generationenvertrag, bei dem die Jüngeren für die Älteren zahlen.

Aufgrund dieses Umlageverfahrens hängt die Höhe der aktuellen Rente vom Einkommen der jetzigen Arbeitnehmer ab. Steigen ihre Löhne, steigt auch die Rente der jetzigen Rentner. Um das anzugleichen, gibt es die sogenannte Rentenanpassung, die jedes Jahr am 1. Juli ansteht.

Allerdings gibt es ein Problem: Die Rente steigt in der Regel nicht so stark wie die Löhne. Grund dafür ist, dass die Gesellschaft insgesamt älter wird. Das hat zur Folge, dass es immer weniger Jüngere, also Beitragszahler, und dafür immer mehr Ältere, also Rentner, gibt. Kamen 2016 auf 100 Beitragszahler noch 48 Rentner, dürften es 2045 nach einer Modellrechnung der Deutschen Rentenversicherung 70 sein.

Damit die Beitragszahler nicht übermäßig belastet werden, steigen die Beiträge zur Rentenversicherung nicht proportional mit den Löhnen. Die logische Konsequenz für die Rentner: Langfristig sinkt das sogenannte Rentenniveau.

Das Rentenniveau zeigt an, wie sich eine Standardrente nach 45 Beitragsjahren zum Entgelt eines Durchschnittsverdieners verhält. Beim aktuellen Rentenniveau von 48 Prozent heißt das: Nach 45 Jahren Einzahlen erhalten Rentner mindestens 48 Prozent des Durchschnittsverdienstes, das aktuell herrscht. Sinkt das Rentenniveau, heißt das, dass die Rente langsamer steigt als die Löhne. Bis 2025 soll das Rentenniveau bei mindestens 48 Prozent gehalten werden. Für die Zeit danach hat die sogenannte Rentenkommission Vorschläge erarbeitet.

 

Die bisher größte Rentenreform

Im Jahr 2006 wurde mit dem RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz die gesetzliche Rentenversicherung erneut reformiert. Bedingt durch die immer älter werdende Bevölkerung und im Vergleich hierzu immer weniger Beitragszahler wurden durch die Bundesregierung weitreichende Änderungen beschlossen, u. a. auch eine Anhebung des Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre.

Die anhaltend niedrige Geburtenrate und die steigende Lebenserwartung unserer Gesellschaft fordern ihren Tribut. Künftig stehen immer mehr Rentenbezieher immer weniger Beitragszahlern gegenüber. Für sie darf der Beitragssatz nicht zu stark steigen. Deshalb wird die gesetzliche Rente in den kommenden Jahrzehnten langsamer wachsen als die Löhne. Außerdem wird der steuerpflichtige Teil der Rente schrittweise bis 2040 steigen. Es ist deshalb sehr wichtig, zusätzlich für das Alter vorzusorgen. Gehen Sie es mit den drei Säulen an.

Glauben Sie immer noch, dass es besser wird? Wenn ja, dann sind Sie sehr optimistisch.

 

Das 3-Säulen-System

Optimalerweise besteht Ihre Altersvorsorge aus 3 Säulen:

  1. betriebliche Altersvorsorge
  2. gesetzliche Altersvorsorge und
  3. private Altersvorsorge

Wie gesagt, optimalerweise. In Wahrheit sieht die Geschichte traurig aus. Das Sparen für das Alter nimmt laut Vermögensbarometer des DSGV ab. Während 2013 nur 32 Prozent der Bundesbürger angaben, keine monatlichen Rücklagen für die Altersvorsorge zu schaffen, stieg der Anteil im Jahr 2014 auf 40 Prozent. Das heißt: Immer mehr Menschen in Deutschland legen kein Geld mehr zurück für ihr Rentenalter. Sie verlassen sich damit auf die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, ohne selbst Rücklagen in der Altersvorsorge zu bilden.

 

Drei Methoden

Gehören Sie zu den 40 Prozent? Wollen Sie mehr als Ihre Grundsicherung im Rentenalter? Wir haben drei Methoden entwickelt, wie Sie Ihre eigene private Rentenvorsorge aufbauen können. Dazu kommt noch ein lebenslanger Zugriff und eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.

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