Der Anfänger sieht am Anfang den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und das ist keine Kritik, sondern ganz normal, denn es gibt eine Unzahl an Produkten und Möglichkeiten: CFDs, Indizes, ETFs, Aktien, Forex, Future, Commodities, Rohstoffe, Optionen, Termingeschäfte, Fonds usw.

Überlegen Sie sich genau, mit welchen Produkten Sie arbeiten wollen und was deren Vor- und Nachteile sind.

Bei den CFDs agieren zum Beispiel Market Maker. Das heißt, dass die Kunden nicht zu Kursen relevanter Referenzmärkte, sondern zu Kursen, die der Broker nach billigem Ermessen und ohne regulatorische Standards festlegt, handeln. Es ist eher eine Vertrauenssache.

Insbesondere können wir als Trader nicht nachvollziehen, ob der Market Maker die Positionen seiner Kunden lediglich hausintern saldiert und überhängende Nettopositionen am Finanzmarkt absichert oder ob er auf eigene Rechnung – und damit potenziell gegen seine Kunden – handelt.

Solche Überlegungen sind das A und O. Denn es könnte passieren, dass Sie ausgestoppt werden – sehen aber an einem Referenzmarkt, dass der Kurs offiziell noch nicht den Stopp hätte erreichen können. Spätestens von da an verstehen Sie die Welt nicht mehr.

Beim Aktienmarkt handeln wir, wie oben kurz angesprochen, nach relevanten Referenzmärkten.

 

Börslicher und außerbörslicher Handel

Ein kurzer Überblick über die Vor- und Nachteile:

          Börslicher Handel

    • Vorteile:
      • Setzen von Limits
      • Börsenaufsicht
      • Wird von jeder Bank angeboten
      • Eventuelle Verengung des Spreads durch Lage im Orderbuch
    • Nachteile:
      • Kurze Handelszeiten
      • Kosten (Maklercourtage)
      • Langsamer als der außerbörsliche Handel
      • Stop-Loss-Ausführung nur eine „Kann“-Bestimmung
      • Teilausführungen möglich, dadurch höhere Kosten
      • Kein Sekundenhandel (da auf die Bestätigung des Ausführungskurses und der Stückzahl gewartet werden muss)

           Außerbörslicher Handel

    • Vorteile:
      • Sofortige Ausführung
      • Keine Makler-Courtage
      • Längere Handelszeiten (vor- und nachbörslich)
      • Sekundenhandel
      • Preistransparenz
      • Keine Teilausführungen
    • Nachteile
      • Keine Börsenaufsicht
      • Keine menschliche Zwischenkontrolle
      • Keine Chance auf Verengung des Spreads

Das sind nur wenige Gedankenanstöße, mit denen Sie sich auseinandersetzen sollten, bevor Sie sich Gedanken über Gewinne, Verluste, Einstiegs- und Ausstiegspreise machen. Sie müssen wissen, worauf Sie sich einlassen.

Ach ja, etwas Grundlegendes: Wurden Sie schon mal gefragt, ob Sie ein Risikomensch sind oder nicht? Falls nicht, dann ist Börse definitiv nichts für Sie. Ich sage immer, das Risiko muss überschaubar sein.

 

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